Wie Krafttraining meine Lebensweise
verändert hat
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Ich habe vor einigen Jahren mit Krafttraining
angefangen. Wie jeder schnupperte ich mich in die Welt
der Situps und Dips
hinein. Doch am Anfang war das alles andere als Fitness
Sport. Meine größte Motivation war damals
ein Waschbrettbauch für den Sommer,
der ja so oft von den Frauen umworben wird.
Ich wollte in kürzester Zeit schnelle Erfolge sehen.
Zumindest glaubte ich anfangs, dass man das erreichen
kann. Mir ging es dabei weniger um meine Gesundheit
und Fitness. Das primäre Ziel war der Sixpack.
Jedoch wurde mir schnell bewusst, dass ich mein Ziel ohne
Crosstrainer
und spezieller Fitness
Ernährung nicht hätte erreichen können.
Ich lernte mit der Zeit, dass Ausdauer und Ernährung
zum Bodybuilding
dazugehörten wie Lenkrad und Räder zum Auto.
Mit meinem damaligen Fitness
Trainer erstellte ich einen individuellen Ernährungs-
und Trainingsplan, der über mehrere
Wochen andauerte. Anfangs sah das ziemlich furchtbar aus,
doch aller Anfang ist schwer. Wenn ich mich an meine erste
Fahrstunde bei der Fahrschule erinnere, war das ja auch
kein Kinderspiel. Aber ich lernte mit der Zeit meinen
eigenen Körper besser kennen. Mein Ziel hieß
auch nicht mehr einfach "Sixpack", sondern intensiver
Muskelaufbau
mit Ganzkörpertraining und Cardioeinheiten.
Das Training war hart und ich hatte oft einen gigantischen
Muskelkater, doch das motivierte mich eigentlich immer
mehr für die nächste Trainingseinheit, sodass
ich es kaum erwarten konnte bis ich wieder im Studio war.
Durch das Krafttraining hatte ich auf einmal ein besseres
Lebensgefühl. Ich fühle mich jetzt topfit und
mache mir sogar Vorwürfe weshalb ich nicht früher
damit angefangen habe. Heute weiß ich, dass
Fitness mehr als ein Sport ist. Es ist ein Lebensgefühl.
Sandro O. - 26.12.07