Eiweiß spielt bei Sportlern eine große Rolle.
Schließlich soll Eiweiß für mehr Muskeln
und weniger Fett sorgen. Doch welche Eiweißquellen
sind für Sportler wertvoll?
Eiweißhaltige Lebensmittel und Eiweiß-Shakes
erfreuen sich nicht nur unter Kraftsportlern großer
Beliebtheit. Auch immer mehr Freizeitsportler, die während
des Trainings abnehmen und Muskeln aufbauen wollen, legen
Wert auf eine eiweißreiche Ernährung. Doch wie
wichtig ist Eiweiß beim Abnehmen und beim Muskelaufbau,
und welche Eiweißquellen braucht man als Sportler?
Muskeln steigern Kalorienverbrauch!
Wer vorwiegend Muskeln aufbaut oder ein intensives Kraft-Ausdauertraining
betreibt, der wird eventuell eine Gewichtszunahme feststellen.
Gerade Einsteiger bauen in der Anfangszeit recht schnell
Muskeln auf. Umso trainierter man ist, desto langsamer geht
der Muskelaufbau
voran. Muskelmasse verbraucht jede Menge Energie und kann
deshalb beim Körperfettabbau hilfreich sein:
500 Gramm Muskelmasse verbrauchen zwischen 50 und 100 Kalorien
in 24 Stunden. Wer abnehmen
will, sollte auf Kraftsport nicht verzichten und sich über
einen anfänglichen Gewichtszuwachs nicht ärgern.
Muskeln sind Fatburner und die beste Waffe gegen Hüftspeck.
Auch beim Faulenzen und im Schlaf verbrennen sie Kalorien.
Eiweiß, aber vielseitig!
Damit die Muskelzellen wachsen können, brauchen sie
unter anderem Eiweiß. Aber nicht nur tierisches Eiweiß
aus Fisch, Eiern, Milchprodukten und Fleisch ist wichtig,
auch pflanzliche Quellen sollten gegessen werden. Die Kombination
verschiedener Aminosäuren, das sind die Bausteine der
verschiedenen Eiweißarten, ist wichtig. Eine Scheibe
Vollkornbrot enthält andere und ebenso wichtige Eiweißbausteine
wie ein Stück Putenbrust oder Magerquark.
Wichtig ist die biologische Wertigkeit des Eiweiß:
Biologisch hochwertig bedeutet, dass der Körper das
Eiweiß zu einem großen Teil in körpereigenes
Eiweiß (Muskelzellen, Organzellen, etc.) umwandeln
kann. Tierisches Eiweiß aus Fleisch und Milchprodukten
ist im Gegensatz zu pflanzlichem Eiweiß zwar sehr
hochwertig, in Kombination mit pflanzlichen Eiweißen
z.B. aus Gemüse, ist es jedoch noch besser für
den Körper verwertbar.
Ein Käse-Vollkornbrot, zum Beispiel, kann zu über
100 Prozent zu körpereigenem Eiweiß umgewandelt
werden. Grund dafür sind die einzelnen Aminosäuren
aus Käse und Brot. Der Körper braucht 20 Aminosäuren,
um Zellen im Körper bilden zu können - zum Beispiel
Muskelzellen. Vielseitige Eiweißquellen zu nutzen,
ist deshalb die Devise für jeden Kraftsportler.
Gesunde Eiweißquellen nach dem Training sind zum
Beispiel:
• Selbst gemachte Eiweißshakes (siehe auch
Tipps zu Eiweißshake)
aus Quark und Obst (auf synthetische Produkte muss man als
Einsteiger nicht unbedingt zurückgreifen)
• Kartoffeln mit Kräuterquark (Magerquark)
• Vollkornbrot mit Käse, Harzer Käse ist
zum Beispiel sehr fettarm und eiweißreich
• Hüttenkäse mit Gemüsesticks wie Karotten,
Gurke, Rettich oder Sellerie
• Vollkornnudeln mit Thunfisch-Tomaten-Sauce