Eiweiß ist wichtig für Sportler, gerade im Kraftsport.
Das wissen die meisten. Wie aber sieht es mit den so genannten
Mikronährstoffen aus, den Vitaminen
und Mineralien. Wie wichtig sind diese Nährstoffe
für Sportler?
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Mineralien machen stark!
Mineralien und Spurenelemente sind Mikronährstoffe.
Sie liefern keine Energie sind aber
für viele Stoffwechsel-Prozesse im Körper
unentbehrlich. Für Sportler sind Mineralien sogar
noch wichtiger, denn der Bedarf an Mineralstoffen
steigt mit der Trainingsintensität.
• Eisen: Sportler haben einen bis zu 50% höheren
Bedarf an Eisen. Eisen selbst ist
für eine ausreichende Sauerstoffversorgung
im Blut, und damit auch im Muskel, notwendig.
Viele Sportler leiden an Eisenmangel.
Hier gilt: viel mageres Fleisch, Fisch, grünes
Gemüse und Vollkornprodukte mit Vitamin
C kombinieren.
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• Zink ist für die Muskelzellen sehr wichtig. Es
hilft beim
Aufbau von körpereigenem
Eiweiß in Muskel- oder Organzellen.
Zink
ist zum Beispiel in
Muscheln (Austern), Geflügeleber
und Kalbsfleisch enthalten.
• Magnesium sorgt für einen gesunden Kohlenhydrate-
und Eiweißstoffwechsel. eine Rolle, stärkt und
fördert elastische und belastbare Muskeln.
Magnesium
wird in hohen Mengen über den
Körperschweiß
ausgeschieden. Magnesiumreich sind alle Hülsenfrüchte,
Nüsse, Hafer, Vollkornprodukte und grünes Gemüse.
• Calcium stärkt die Knochen und steigert die Reaktionsfähigkeit
in den Muskelzellen. Calcium ist beispielsweise in Milch und
Milchprodukten enthalten.
Vitamine
Die wenigsten Vitamine kann der Körper selber
bilden. Als Sportler sollte man besonders auf die
ausreichende Aufnahme folgender Vitamine achten:
• B-Vitamine: Diese Gruppe aus Vitaminen
hat viele Aufgaben z. Bsp. die Bereitstellung von Energie
genauer: die Umwandlung von Fett, Kohlenhydraten
und Eiweiß in Energie. Gerade für Kraftsportler
mit eiweißreicher Ernährung sind B-Vitamine wichtig.
Ein Mangel an B-Vitaminen bringt nicht nur Müdigkeit
und Leistungsabfall mit sich, sondern auch ein unreines
Hautbild (Akne). Das Vitamin B12 kommt in natürlicher
Form nur in tierischen Lebensmitteln vor und sollte deshalb
von Veganern und Vegetariern zugeführt werden.
• Vitamin C: Die Ascorbinsäure
wird Vitamin C genannt und hat zahlreiche Funktionen für
den menschlichen Körper. Es stärkt das Abwehrsystem,
mindert freie Radikale und spielt auch im Fettstoffwechsel
eine bedeutende Rolle. Wir nehmen mit einer ausgewogenen
Ernährung ausreichend Vitamin C zu uns. Besteht ein
Mangel, äußert sich dieser durch Infekte, Leistungsabfall
und Schwäche.
• L-Carnitin (auch bekannt als Vitamin
T) L-Carnitin ist ein Rezeptormolekül für akive
Fettsäuren und wirkt in den Mitochondrien der Muskelzellen.
Es sorgt dafür, dass Fettsäuren als Energie für
die Muskelarbeit genutzt werden. Der Körper kann diese
vitaminähnliche Substanz aus den Aminosäuren Methionin
und Lysin selbst produzieren und lagert es in Knochen und
Leber ein. Wir nehmen aber auch viel L-Carnitin über
Fleisch. Vegetarier und Veganer sollten L-Carnitin deshalb
vorsorglich einnehmen. L-Carnitin ist in gewisser Weise
ein Motor für doe Fettverbrennung,
jedoch nicht von solch hoher Bedeutung wie es einem in vielen
Zeitschriften eingeredet wird.
Bei Ernährung für Sportler sollte darauf geachtet
werden, dass sie vollwertig ist. Das bedeutet: Sie ist im
besten Falle fettarm, eiweißreich und reich an komplexen
Kohlenhydraten. Schwerpunkt der Ernährung bilden mehrere
Portionen Gemüse und Obst am Tag. Dann kann eigentlich
auf die Zufuhr synthetisch hergestellter Stoffe verzichtet
werden und der Körper bekommt auch genügend Vitamine
und Mineralien.